|
Hybridfahrzeuge werden auch als Hochvolt -(HV)Fahrzeuge bezeichnet.
Von HV-Fahrzeugen spricht man immer dann, wenn die Spannung über 25 V Wechselstrom (AC)
bzw. 60 V Gleichstrom (DC) liegt. Arbeiten an Systemen, bei denen diese Spannungen
überschritten werden, dürfen nur von Fachkundigen für Arbeiten an HV-eigensicheren Systemen
durchgeführt werden.
In den Ausbildungsberufen Kfz-Mechaniker, Kfz-Elektriker und Kfz-Mechatroniker
werden bereits seit 1973 elektrotechnische Grundlagen im theoretischen Teil vermittelt.
Darüber hinaus werden das Messen elektrischer Größen und Arbeiten an elektrischen
Aggregaten und Systemen sowohl in der überbetrieblichen wie auch in der betrieblichen
Ausbildung praktisch vermittelt. Das gleiche gilt auch für die Ausbildungsberufe
Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker bzw. Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik seit 2002.
Personen, die nach den genannten Zeitpunkten in einem der genannten Ausbildungsberufe
ausgebildet worden sind oder eine entsprechende Zusatzausbildung als Kfz-Servicetechniker bzw.
-Meister nachweisen können, besitzen die notwendige Eingangsqualifizierung für Arbeiten an
Kraftfahrzeugen unterhalb der HV-Spannung.
Damit diese Personen auch zum Fachkundigen für Arbeiten an HV-eigensicheren Systemen
qualifiziert werden können, wird von der TAK ein zweitätiges Seminar angeboten.
|